Wie du dir ein besserer Freund werden kannst und warum das so wichtig ist!

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Dritter Satz 4:4 bei Aufschlag des Gegners. Du hast gerade den 3. Breakball in Folge mit einem Fehler vergeben und ein sehnsüchtiger und schmerzender Blick sucht deine Menschen außerhalb des Courts. Ein Blick, der zu sagen scheint:

„Bitte helft mir. Nehmt mir diesen Stress ab. Ich weiß nicht, wie ich dem standhalten soll und was passiert, sollte ich dieses eigentlich sicher geglaubte Match noch verlieren. Ich müsste aus dem Hotelzimmer raus. Der Weiterflug ist erst für in 4 Tagen gebucht und es ist eigentlich kein Geld mehr übrig diesen Monat für die zusätzlichen 4 Hotelübernachtungen oder Mahlzeiten, die bei einem Ausscheiden aus dem Hauptfeld aus der eigenen Tasche gezahlt werden müssten. Ich weiß nicht, wann Sie mir das Handy sperren. Meine Rückstände bei meinem Anbieter kenne ich schon längst nicht mehr!“

 All diese Gedanken sind natürlich das letzte, was du brauchen kannst, wenn es doch gilt ein Match nachhause zu spielen. Eines das dringend nötig ist, um die Kosten für die laufende Woche zu decken und welches das dringend erforderliche Selbstvertrauen für die kommenden bringen soll.

Die Blicke deiner Menschen – ein Freund und dein Trainer, den du dir mit 2 anderen Spielern teilst – wird zwar mit einem zustimmenden Klatschen wie Zuspruch erwidert und soll dir Mut machen aber es gibt Situationen im Leben, da kann dir letztlich doch keiner helfen außer du dir selbst. Das lässt sich natürlich außerhalb des Leistungssports auf den Alltag übertragen und so möchte ich klarmachen, dass es für jeden von uns wichtig ist, sich selbst ein guter, wenn nicht der beste Freund zu.

Denn nur wer sich tief im inneren selbst so richtig mag, wird in der Lage sein, den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, wenn es heißt:

Nun gilt es. Nun kannst du dir nur noch selber aus der Krise helfen.

Dem Sportler aus meinem Artikel droht die Niederlage samt finanzieller Folgen. Dem Kranken droht im schlimmsten Falle der Tod, sollte er den nötigen Lebenswandel nicht vollziehen. Dem cholerischen Ehemann droht der Verlust von Frau und Familie und dem Süchtigen droht der Verlust des Arbeitsplatzes, sollte er nicht tun, was längst überflüssig ist. Die eigene Krise überwinden. Sich selbst helfen und sich als Voraussetzung dafür ein guter Freund sein.

Im Film „a beautiful Boy“ finden wir uns in einer Szene wieder, in der der schwer drogenabhängige Hauptdarsteller in einer Selbsthilfegruppe das erste Mal zur Sprache kommt.

Er berichtet von seinem Problem, den Drogen und wird prompt von den Zuhörern auf eine sehr weise Artunterbrochen. Sie machen ihm klar:

Die Drogen sind nicht dein Problem. Sie sind dein Versuch einer Lösung für dein eigentliches Problem. Hier zu sein ist der erste Schritt in die Richtung und du beginnst dir selbst zu helfen. Sei dir selbst dein bester Freund. Wenn du deine Lösung findest, brauchst du auch die Drogen nicht mehr“

 Genau diese Szene war Auslöser und bot Anlass dafür, diesen Text zu verfassen. Denn im Seelenleben ist es allein mit der Erkenntnis – einem wahrlich wichtigen und großen Schritt- oft nicht getan. Zum Erfolg und zur Lösung unserer Herausforderungen führen die nötigen Taten, die wir folgen lassen.

In heutigen Zusammenhang kann die Frage also lauten:

Wie schaffe ich es, mir künftig ein besserer Freund zu sein?

 Mit Ratschlägen lässt sich das wieder einmal nur schwer beantworten, denn jeder muss die eigenen nötigen Antworten im Leben finden und so halte ich es wie meist und möchte ein paar Frage stellen, die uns weiterhelfen können:

 

  • Welche 5 Gründe gibt es, dich selbst zu mögen?
  • Warum bezeichnen dich andere als guten Freund?
  • Welche von diesen Eigenschaften könntest du auch dir einmal angedaien lassen?
  • Wofür wirst du vermisst, wenn du mal nicht mehr da bist?
  • Welche Seiten deines Wesens sind dein Geschenk an andere?
  • Auf welche Weise gibst du der Familie, Freunden oder der Gesellschaft etwas zurück oder wie könntest du es tun?
  • Du bist Sportler und nimmst sogar an Wettkämpfen teil, was dich von der breiten Masse abhebt. Wie hast du dich in diese positive Lage gebracht? Denn Druck ist ein Privileg der erfolgreichen, das man sich verdienen muss – Billy Jean King
  • Auf welche eigene Leistung bist du so richtig stolz?
  • Warum fragen dich Menschen um Rat?
  • Wie hast du Krisen der Vergangenheit überwunden?
  • Welche deiner Eigenschaften würdest du einem Kind vererben wollen?

 

Diese Fragen und noch viele weitere, bei denen du kreativ werden darfst, sollen dich auf Dinge stoßen, die vorhanden sind, die du aber vielleicht aus den Augen verloren hast.Wir sind zwar nicht unsere Gedanken, doch bestimmen sie einen großen Teil unserer Lebensqualität.Wir sind zwar nicht unsere Gedanken und doch bestimmt das Bild von uns selbst zu großen Teilen, wie wir uns fühlen und mit welchem Selbstwert wir uns behandeln.Ich wünsche mir für dich, dass du Antworten findest, die dir bisher im Verborgenen blieben und die dir zeigen können, dass du es durchaus würdig bist, dass dir geholfen wird. Denn Gründe genug hast du nun entdeckt!

Du bist genug! Zitat unbekannt

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