Sind wir mal ehrlich, das Leben ist im engsten Sinne lebensgefährlich

Happiniess

Den heutigen Artikel möchte ich ein paar tollen Menschen widmen, die ich in vorweihnachtlicher Stimmung und nach über 8 Jahren in einem Hamburger Restaurant wiedersehen durfte.

Meinem alten Fielmann Team.

Vor einigen Monaten trat ich mit einer lieben Kollegen aus der Vergangenheit in Kontakt und es dauerte nicht lang, bis bei mir die Frage aufkeimte:

..wen möchtest du eigentlich gern mal wiedersehen?

 Da besagte Kollegin und ich einen besonders schönen Austausch hatten, habe ich mich direkt dazu entschlossen, in einer kleinen Umfrage einen Termin zu finden, an dem wir uns im vertrauten Rahmen – Hamburg Eimsbüttel – zu einem Wiedersehen treffen könnten.

Nun wo der Abend vorbei ist, bin ich sehr bewegt, denn er hat meine Erwartungen in jeder Hinsicht übertroffen. So schön war es doch zu sehen, wie sich manche weiterentwickelt haben oder dass es ihnen einfach gut geht. Der Abend, bestehend aus 11 Kollegen war herzerwärmend. Viel haben wir über Anekdoten und verrückte Kunden der Vergangenheit gelacht.

Dafür möchte ich Danke sagen, in der Hoffnung, dass wir vielleicht im Sommer ein weiteres Wiedersehen organisieren können. Eines hat mich sehr beeindruckt. Das sofort wieder auftretende Teamgefühl und die Gewissheit, dass sich einige wirklich über hunderte Kilometer auf den Weg gemacht haben, um meiner „Einladung“ zu folgen. Was Freiwilligkeit doch so bewirken kann, dachte ich mir.

Und dieses erfüllende Gefühl möchte ich nun nutzen, denn es hat mich einmal mehr gezeigt, was das System F…, aus dem wir alle stammen, mit den Menschen macht. So ist es mir Bedürfnis, wie oben beschrieben, diesen Artikel all denen zu widmen, die sich noch im System befinden und vielleicht einfach nicht wissen, was danach kommen könnte, so sie sich denn lösen könnten.

Sähe die richtigen Fragen und du wirst die nötigen Antworten für deine Veränderung ernten!

Mit diesem Satz möchte ich das beginnen, was es aus meiner Sicht braucht, um Montage mit Dankbarkeit zu sehen statt mit Frust und Furcht vor der neuen Woche. Denn nicht Montage sind scheiße, sondern Jobs.

Ich habe in den vergangenen Jahren nach meinem Ausstieg  2011 am eigenen Leibe lernen dürfen, dass es einfach die richtigen Fragen braucht im Leben. Im Idealfall braucht die Antwort ein wenig, denn dann sind wir im Begriff etwas Neues über uns zu lernen. Kommt die Antwort sofort, ist das schön, birgt jedoch unter Umständen nichts Neues. Bemerken wir jedoch, dass uns keine Antwort kommt, so darf ich vergewissern, dass unser Unterbewusstsein die Frage dennoch und sehr wohl verarbeiten und uns die Antwort senden wird.

Im Artikel möchte ich heute also ganz zum Schluss jene Fragen stellen, die eben auch mir geholfen haben, um mich und meinen Kern um Wünsche, Träume, Antreiber und eben jene in mir liegenden Ressourcen kennenzulernen, die dazu nötig waren, um das zu leben, was ich heute meinen verwirklichten Traum nenne.

Ein Arbeitsleben, wo es eben um meine Träume und Ziele geht und nicht ums Aufhören und das Wochenende. Denn wenn wir gefunden haben, was uns erfüllt, so geht es nicht mehr ums Aufhören sondern ums Tun. Nur so konnte beispielsweise mein Buch entstehen. Es ging immer um das Schreiben, das Buch war nur das Ergebnis.  Was ich sagen möchte ist im Grunde das, was der Sänger Wolfgang Niedeken nach einem schweren Schlaganfall einst zu seiner Tochter sagte:

 „Du musst die Energie aus dem ziehen, was du tust. Nicht aus dem, was du dafür bekommst“

Berühmtheiten wie Karl Lagerfeld bestätigen dies mit einer Aussage, die da heißt

„wer tut, was er liebt, der arbeitet nicht mehr“

 Lasst uns also alle zu denen werden, die für ein Ziel und einen Traum arbeiten, anstatt für den eines anderen. Lasst uns Erfüllung finden, indem was wir tun und wir brauchen keine Wecker mehr, die uns aus dem Bett zwingen.

Damit dies gelingen kann, ist es nötig, bestimmte Dinge über sich zu wissen und herauszufinden. Und so möchte ich nun zu einigen Fragen überleiten , die Euch hoffentlich einen Schritt weiterbringen in Richtung „berufliches Glück“.

Glück, und dieses Wissen kann sehr entspannen, ist aus Sicht der Wissenschaft der positiven Psychologie im Übrigen nicht mehr und nicht weniger als die Anwesenheit von drei Dingen:

Wohlbefinden

Zuversicht

Zufriedenheit

Frage Dich doch einmal, und damit geht die Fragerunde los:

  • Fühle ich Wohlbefinden, Zuversicht und Zufriedenheit? Wenn ja, bist du aus Sicht der Psychologie glücklich J

Nun aber ans Eingemachte. Finde einmal heraus:

 

  • Wenn du zu müde für alles andere bist, wofür ist dennoch Kraft und Lust?
  • Wenn du dein Geld wie deine Zeit behandeln würdest. Wo würdest du finanziell stehen?
  • Wenn du einmal in den Ruhestand gehst, was soll dein Geschenk an deine Mitmenschen gewesen sein?
  • Wann warst du beruflich am zufriedensten? Was war da wie?
  • Worüber könntest du Tag und Nacht reden?
  • Welche sind die Charaktereigenschaften, die du an dir schätzt?
  • Wofür hast du immer besonders viel Energie gehabt?
  • Was würdest du tun, wenn es keine Angst gäbe?
  • Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle mehr spielen würde?
  • Welches Ehrenamt würde dich reizen, so du dir eins aussuchen wolltest?
  • Zu welchen Tages- (oder Nacht-) zeiten verspürst du am meisten Energie und Tatkraft wie Kreativität?
  • Wie viel Zeit hast du, mal rein geschätzt, noch in der Arbeitswelt und wem möchtest du sie künftig eigentlich widmen?
  • Was möchtest du in der Lebensrückschau am Ende mal über dein Berufsleben sage können?
  • Was würde der/die 5jährige in dir (dein inneres Kind) zu deinem Job heute sagen?
  • Wozu bist du dir selbst verpflichtet?
  • Ist es möglich, dass jemand nicht möchte, dass du beruflich zufrieden wirst?
  • Warum solltest du dein „Problem“ – falls du eines hast – behalten?
  • Wie wichtig findest du den Zusammenhang aus beruflicher Zufriedenheit und seelischer Gesundheit?

Ich möchte dich heute dazu einladen, dass du dir einmal genügend Zeit nimmst, Stift und Papier greifst, eine schöne Musik auflegst, um bei besinnlicher Stimmung mit einem schönen Getränk über meine Fragen nachzudenken und deine persönlichen Antworten aufzuschreiben.

Auch lade ich dich dazu ein, deine Fragen – so du denn möchtest – einmal in Ruhe mit mir zu diskutieren, wenn sie denn etwas in die ausgelöst haben, was vielleicht einen neuen Schritt erfordert oder möglich macht.

Schließen möchte ich heute mit 2 Zitaten der prominenten Herren Buffet und Reeves, die da sagten:

Schöne Taten aufschieben ist wie Sex fürs Alter aufsparen. Niemand von uns wird den Planeten lebendig verlassen. Überlege dir also gut, wem du deine Zeit schenkst, denn das Leben ist lebensgefährlich und wie es endet, wissen wir alle.

Auf dem Jakobsweg begegnen sich 2 Wanderer. Der eine fröhlich pfeifend. Der andere ächtzend und schwitzend unter der schweren Last seines gigantischen Rucksacks. „Was trägst du denn da so schwer in deinem unglaublich großen Rucksack?“ fragt der fröhliche Wanderer den anderen. „Meine Vergangenheit“ ächzt dieser und kann vor Atemnot kaum sprechen. Der pfeifende Wanderer kommt aus dem Staunen nicht mehr raus und ihm bleibt nur eine Frage:

Wäre es nicht an der Zeit, deinen Rucksack abzusetzen?“

 Von Herzen alles Liebe. Euer Christoph

 

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